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Ausgebrannte Princess 65 aus 68m Tiefe geborgen!

Ausgebrannte Princess 65 aus 68m Tiefe geborgen!

Am 02.09.2016 brach auf einer Princess 65 (21m), die auf der Schifffahrtsstraße zwischen Proversa und Kanal Mali Ždrelac unterwegs war, im Maschinenraum ein Feuer aus. Die Flammen erfassten sehr schnell das ganze Boot, so dass die Besatzung in Panik Rettung im Meer suchte. Fischerboote, die in der Nähe waren, kamen den Verunglückten sofort zur Hilfe. Personenschäden waren nicht zu beklagen. Den Unglückshergang übertrugen live fast alle nationalen und privaten Fernsehgesellschaften über die Facebook-Live Option, die ihnen vom EmergenSea Netzwerk für Hilfeleistungen auf See bereitgestellt wurde.

 


 

Aufgrund der äußerst starken Flammen brannte der ganze Aufbau der Princess in nur einigen Stunden bis zur Wasserlinie ab. Auch die Feuerwehr aus Zadar konnte trotz aller Löschversuche die vollständige Katastrophe nicht abwenden.

 

 

Noch am selben Tag, etwa gegen 13:00 Uhr, sank das ausgebrannte Schiff mitsamt Tonnen von Umweltgiften auf den Grund. Das Schiff lag in 68m Tiefe auf schlammigen Grund, unweit eines Unterwasserriffs, wo tagtäglich viele Fischer ihrem Beruf nachgehen. Eine Gefahr für die Umwelt ersten Ranges.

 

 

Das Ministerium für Seefahrt und die Hafenbehörde in Zadar haben im Eilverfahren ein für Umweltschutzmaßnahmen spezialisiertes Unternehmen engagiert und dem Yachteigner die Bergung des Wracks auferlegt. Eine schwierige Aufgabe in 68m Tiefe.

 

Die Ortung des Wracks erfolgte mittels eines Echolots HUMMINBIRD HELIX 9 Down Scan. Auf dem Bildschirm ist die Spitze des Wracks in 64,2m Tiefe zu sehen.

 

 

Nach ca.15 Tagen für die administrativen Vorbereitungen, die Beschaffung der Ausrüstung und die Planung der Bergung konnte der Einsatz beginnen. Hier das Einsatzboot mit der kompletten Ausrüstung, einem Tauchkompressor und sogar einem mehr als eine Tonne schweren Baukompressor ...

 

 

Die Bergungsarbeiten wurden von 5 Beauforts starker Bora behindert, aber die planmäßige Zeitvorgabe von sieben Tagen konnte trotz der windbedingten zweitägigen Zwangspause eingehalten werden.

 

 

Am vierten Arbeitstag war das Wrack auf 20m angehoben und bereit für das Abschleppen bei günstigen Wetterbedingungen mit minimalem Wind. Nach zwei Tagen des Abwartens bot sich ein Zeitfenster von knapp 5 Stunden bei ruhiger See – das Abschleppen musste reibungslos und ohne Verzögerung erfolgen! Das Nachpumpen der Bergungsballone war die komplizierteste Aufgabe und so einen Augenblick zeigt das Bild oben ...


 


 

Das Abschleppen unter Begleitung des Einsatzbootes des EmergenSea Netzwerkes und des Dienstbootes der Hafenbehörde Zadar, die auf die Sicherheit achteten, wurde am 27. 09. 2016 gegen 16:00 Uhr erfolgreich beendet. Nach einer halben Stunde für das Entfernen der Ballone und der sonstigen Ausrüstung wurde das Wrack geleert und an Land geborgen. Hier werden die Sachverständigen versuchen, die Ursachen für dieses Unglück zu finden.

 

 

Ein trotz etlicher Schwierigkeiten ausgezeichnet abgeschlossener Einsatz der EmergenSea Stützpunkte in Mljet und Zadar. Hierfür verantwortlich sind in erster Linie Tomislav Radica aus Split und Mario Orlandini von der Insel Mljet. Hier feiern sie gemeinsam nach erfolgreicher Arbeit ...sehen Sie den Film!

 



 

 

Bild- und Videomaterial: Sebastian Govorćin

Text: Drago Dešpalj  

 

  

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